Im Winter mit dem Bulli campen zu gehen ist toll, allerdings muss man ein wenig mehr…

Vorbereitungen treffen, weil der Bulli ja nicht unbedingt Wintertauglich ist.
Ich hatte HIER schon mal genauer beschrieben was man beachten sollte.
Aber nichtsdestotrotz kann man mit dem Bulli NATÜRLICH auch in den Schnee fahren. Probiert es auch, es ist toll.
Was man aber unbedingt dabei haben sollte, sage ich euch…

1. Einen zusätzlichen Heizlüfter.

Ich gehe davon aus, dass ihr eine LuftStandheizung habt, wenn nicht , dann ist er sowieso Pflicht- Ich habe eine Standheizung und nehmen zusätzlich einen mit, denn auch Technik kann versagen und bevor ist im Kalten sitze, mache ich es mir mit dem Heizlüfter muckelig Warm.

2. Besen/ Schaufel.

Sollte plötzlich soviel Schnee fallen, dass der Bulli einschneit- könnt ihr ihn mit der Schaufel freischaufeln oder euch einen freien Weg schaufeln und mit dem Besen könnt ihr euern Camper vom Schnee befreien.

3. “Mütze” für das Aufstelldach &  Zeltbalgisolierung für innen.

Ich schlafe immer im Oberstübchen, auch im Winter- aber durch den Zeltbalg zieht es ganz schön durch und wenn es regnet wird es feucht, deshalb habe ich mir eine “Mütze” angeschafft. Die zieht man über das Aufstelldach und man glaubt es kaum, aber es ist ein deutlicher Temperaturunterschied und es zieht keine Feuchtigkeit rein. Allerdings ist es mir oft zu aufwendig die Mütze auf zuziehen- wenn ich nur ein Nacht bleibe, deshalb habe ich mir noch eine Zeltbalg-Isolierung für innen bestellt. Die ist angeblich sehr schnell montiert. Ich bin gespannt und werde ausführlich berichten- ich hoffe sie kommt pünktlich zu meinem nächsten WinterTrip…  mit den beiden Sachen, ist man perfekt für den Winter gerüstet…

4. Dicke Winterdecke, extra Decke und ein Fell.

Die letzten Jahre hatte ich immer einen Schlafsack, aber so richtig glücklich war ich nicht damit- deshalb habe ich mir eine Winterbettdecke gekauft… und ich muss sagen, super gemütlich und total warm. Da ich immer Angst habe zu verdursten und zu erfrieren 😉 habe ich noch zusätzlich eine Decke dabei, die ich ggf noch drüber ziehen kann und auf der Matratze habe ich im Winter ein Schaffell liegen, so zieht es nicht von unten hoch. Damit bin ich bestens gerüstet, auch bei minus 10 Grad kein Problem.

 5. Einen Wasserkocher zum Tee kochen.

Falls die Gaszuleitung einfriert (man weiss ja nie) , kann man trotzdem heißes Wasser machen, zum Tee oder Kaffee kochen.

Das sind so die allerwichtigsten Dinge- mit dem Equipment ist man auf jeden fall bestens gerüstet. Ich wünsche euch viel Spaß beim Wintercampen… ich freu mich schon sehr drauf…

Gute Fahrt, Katrin